der letzten Woche. Der letzten Arbeitswoche in Hessen.
Und mein Hirn rattert und fährt mit tausenden Gedanken Achterbahn. Mir ist im wahrsten Sinne des Wortes schwindelig. Vom derzeitigen Zustand meines Magens mal ganz abgesehen.
Auch wenn ich in meine Heimat zurückkehre, so ist doch vieles auch für mich vollkommen neu. Speziell natürlich der Arbeitsplatz. Wir haben hier eine relativ kleine Truppe, man könnte das schon fast familiär bezeichnen. Nette Kollegen und einen prima Chef.
Die Arbeitsumstände könnten an und für sich besser nicht sein, und wir bringen gute effektive Leistung.
Was wird uns dort erwarten? Ich bin kein Ich-Mensch und bin sehr abhängig vom Miteinander, sonst würd ich mir solche Gedanken wohl auch kaum machen.
Fast 7 ganze Jahre war ich nun im Hessenland, und auch wenn ich mich hier nie wirklich wohl gefühlt habe und heimisch geworden bin, so hab ich viele Menschen kennen gelernt wo mir der eine und der andere doch näher am Herzen liegt.
Und lass es nur die Dame vom Kiosk sein, die schon Kippen und Semmeln bereit gelegt hat sobald sie mich erblickte.
Die meisten Gedanken mach ich mir natürlich um den Sohnemann. Wird er die neuen Eindrücke schnell und vor allem schadlos verarbeiten? Was geht so in ihm vor?
Stunden später erscheint wieder alles so easy und problemlos und schelte mich selbst eine Idiotin die sich zuviel Gedanken und Sorgen macht. Denn nichts wollten wir schließlich mehr wie die Rückkehr nach Bayern.
Wären mir mal schon 11 Tage weiter.
Ich glaub ich hab schlicht und einfach Angst vor der eigenen Courage!